Aug

Visual Studio 2010 Extension: Unicode Converter 1.0 (with Tutorial)

Posted in Development, English posts By Gordon Breuer 2 Comments Tagged Under : , , ,


Unicode Converter V1.0For quite some time I’m using a tool a co-worker has written to convert some text into “websafe” text. That’s implying the convertion of special characters into html entities wherever possible, otherwise in their corresponding unicode notation (&#0000;), replacing more then one space in a row with non-breaking spaces (&nbsp;), replacing single line-breaks with the corresponding html-tag (<br />) and also enclosing paragraphs with their html-tag (<p>…</p>). Texts converted in this manner are having less or even no encoding problems in any webbrowsers and you don’t have to fiddle around with manual adding those paragraph tags.

I’m using this tool a lot when working with html files directly in Notepad++ or a similar texteditor. But since that time I’m now mainly working within Visual Studio. You may argue that you can add the text in the design-view and Visual Studio is converting it for you. But not all special chars are converted and when the text is some kind of rich edit (e.g. from Word) you get a lot of unwanted formatting, too! So you could paste it into a plain-text editor, copy it back to the clipboardf and then paste it into Vis…. For God’s sake! Let’s abadon this thought immediately before someone will really do it this way! Saying it with a borrowed term: There’s an app for that! Winking smile

First you have to make a tough decission: Go straight to the Visual Studio Gallery, download, install and just use my “Unicode Converter”-Extension. Or you read on and I will explain a few things about how I solved some problems. Oh, and just in case: there is a link to the sourcecode of the extension at the end of this article! Mehr...

Aug

IMHO: Über den Sinn und Nutzen von Flattr

Posted in IMHO By Gordon Breuer 3 Comments Tagged Under : , , ,


Wie kommen die Leute eigentlich immer auf diese Namen? “Flickr”, “Flattr”, … habe ich ein Memo verpasst und mehr als ein Vokal pro Name sind “uncool”? Eigentlich verwunderlich, dass es nicht auch “Twittr” heißt. Aber ich schweife – noch ehe ich angefangen habe – ab!


flattr-logo-betaSeit März dieses Jahres ist Flattr in einer Beta-Phase online. Dabei handelt es sich um ein (weiteres) soziales Netzwerk, auf dem man beispielsweise Blogartikel, aber auch andere Onlinebeiträge, Musik, Bilder und Videos “pushen” kann. Doch anders als bei Diensten wie “Digg” steckt hinter jedem positiven Voting bares Geld! Wer bereit ist monatlich mindestens 2 Euro auszugeben kann sich – momentan noch einen gültigen Beta-Key vorausgesetzt – anmelden und ab sofort Beiträge mit einem entsprechenden Button flattrn… flattern… flattren… was auch immer. Am Ende des Monats wird die Anzahl meiner Klicks addiert und die Summe, die ich bereit war auszugeben, gleichmäßig auf alle geklickten Inhalte verteilt. Klingt komisch, also hier ein kurzes Beispiel:

Pro Monat zur Verfügung gestellter Betrag: 2,00 EUR
In diesem Monat angeklickte Flattr-Buttons: 17
Jeder meiner Klicks war also rund 11 Cent wert, denn 10% behält der Anbieter.

Dabei kann man einen Button pro Monat nur einmal anklicken. Der jeweilige Empfänger kann übrigens nicht sehen, wer ihn angeklickt hat – doch anonym ist man dennoch nicht, da Flattr selbst natürlich alle Transaktionen (und Klicks) detailiert protokolliert.

aboutpixel.de - zur Kasse… © Norbert AnspachMöchte man nun Inhalte wie beispielsweise Blogpostings oder Online-Artikel für Flattr-Klicks verfügbar machen, muss man selbst ebenfalls einen aktiven Account haben. Das wiederum setzt voraus, dass man mindestens 2 EUR im Monat bezahlt. Dann jedoch kann man theoretisch beliebig viele “Klicks” von anderen erhalten. Bleibt also nur noch die Frage, ob sich der Dienst für die eigene Seite überhaupt lohnt.

Wenn man mal ganz objektiv nachrechnet lohnt sich Flattr eigentlich erst und nur dann, wenn man über den Dienst mehr als die eigenen monatlichen Kosten wieder rein bekommt. Doch das muss (und soll!) meiner Meinung nach nicht die Hauptmotivation sein. Ich sehe Flattr vielmehr als eine art freiwillige Spende oder – wer ungerne als digitale Version des “Bettlers in der Fußgängerzone” betrachtet werden möchte – ein schnelles und unkompliziertes “Danke”.

flickr.com - © nomsaleenaIn Amerika ist es u.a. in vielen Blogs schon lange üblich einen Paypal-Button zu haben mit der Aufforderung “Du bist dran mit Kaffee holen!” oder ähnlichem. Wenn uns jemand behilflich war bedanken wir uns normalerweise und jemanden auf einen Kaffee einzuladen ist einfach, unverbindlich und macht keine großen Umstände. Und genau diese Mentalität wird hier versucht auch auf die digitale Welt zu übertragen: Wenn ich dir geholfen habe und dir vielleicht sogar Zeit und Ärger erspart habe freut mich das! Und wenn du dich revanchieren möchtest gib mir einfach “einen Kaffee” aus bzw. das monetäre Äquivalent hierzu, also vielleicht 1$. Nur zu gerne vergisst man, dass den Leuten, die anderen freiwillig und oft uneigennützig im Internet mit Artikeln helfen, durchaus reale Kosten entstehen: Die Zeit die man zum Schreiben benötigt, das Webhosting mit Traffic, die eigene Domain… und dennoch machen es viele, einfach weil es ihnen Spaß macht.

Der “Kaffee” über Paypal ist eine Möglichkeit, aber es ist auch aufwändig: Einloggen (dafür den Passwort-Manager starten),  einen plausiblen Betrag überlegen, Zahlungsmethode auswählen, Bestätigen, … selbst wenn die eigentlichen Gebühren nur wenige Cent betragen, der damit verbundene Zeitaufwand ist mir dann doch oft zu hoch. Deshalb mag ich Flattr: Gefällt mir ein Inhalt und ich möchte dem Autor “Danke” sagen, klicke ich auf den Flattr-Button und … fertig! Selbst die Kosten kann ich bequem über einen Schieberegler für einen Monat festlegen, und wenn ich einmal besonders viele Sachen toll fand ist es auch kein Problem kurzfristig mal den monatlichen Betrag zu erhöhen damit alle auch ein wenig mehr bekommen.

flickr.com - © J. StarKlar, ich habe Flattr auch bei mir im Blog eingebunden. Und ich freue mich natürlich auch, dass mir im ersten Monat 0,91 EUR gutgeschrieben wurden. Ganz unabhängig von dem Geld, dass ich selbst ausgab: Es gab Leute denen das was ich geschrieben habe eine (symbolische) Kleinigkeit wert war!
Klar, große Inhaltsanbieter werden viel größere Summen monatlich erzielen, wie beispielsweise die TAZ, und im Gegenzug vermutlich nur wenig an die Community zurückgeben. Meine Hoffnung ist, dass es dennoch auch für andere Betreiber sowohl ein Ansporn ist qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren, als auch die Arbeit derer zu belohnen die sich hierfür die nötige Zeit nehmen, auch ohne etwas dafür zu fordern.

Einfach mal “Danke” sagen! :-)

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Aug

Pimp my IDE: Plug-Ins für Visual Studio 2010 die man kennen sollte

Posted in Development, Auf dem Prüfstand, Programme und Werkzeuge By Gordon Breuer 0 Comments Tagged Under : , ,


aboutpixel.de - Wendeplatten © chatwiselViele Entwickler verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit dem Lesen, Verstehen und (Um-)Schreiben von Code innerhalb der IDE ihrer Wahl – Im Falle der .NET-Entwickler zumeist Microsoft Visual Studio. Leider gelten fast alle folgenden Empfehlungen nicht für die Nutzer der kostenfreien Express-Version, da diese keine Plug-Ins von Fremdherstellern unterstützt. Alle anderen sind aber eingeladen weiter zu lesen mit welchen ausgesuchten Helfern ich mir die Arbeit täglich aufs neue erleichtere.

Einige Erweiterungen wird man hier vergeblich suchen, darunter auch den bekanntesten Vertreter aus dem Hause Jetbrains. Nicht, dass ich ReSharper nicht schon selbst benutzt hätte und seine Funktionen den Entwickleralltag stark vereinfachen können. Jedoch soll meine Auflistung hier nur kostenfreie Plug-Ins aufzählen.

aboutpixel.de - Für nen Apfel und nen Ei © Marcel WöhrmannWenn man beispielsweise die Microsoft Gallerie der Visual Studio Plug-Ins durchgeht findet man hunderte von kostenlosen Helfern. Einige sind völlig unbrauchbar, manche fehlerhaft und hinter einigen verstecken sich in Wahrheit Trial-Versionen von oft teuren Vollprodukten. Doch es gibt auch einige besondere Schätze die sich zu finden lohnen. Ich habe mich auf die langwierige Suche nach der Nadel im Nadelhaufen gemacht und hier ist schließlich meine reiche Ausbeute! Mehr...

Jul

Gegen schwüle Entwicklung mit Interfaces und Typed Parameter

Posted in Development By Gordon Breuer 0 Comments Tagged Under : , , , , ,


Bei der Planung des letzten Kundenwebs stellte sich mal wieder die Aufgabe eine Navigation zu erstellen, die auf der Datenbank unseres eigenen CMS ConLIVE! basiert. Jedes Web hat dabei eine eigene Datenbank, die jedoch auf einer größtenteils einheitlichen Tabellenstruktur basiert. Vor zwei Jahren entwickelten wir alle Webs noch mit classic ASP und es existierte hierfür eine selbstgeschriebene Library mit Standartfunktionen, u.a. um besagte Navigation zu generieren. Inzwischen sind auch wir auf .NET-Programmierung umgestiegen, allerdings musste deshalb zunächst auch für jedes Web individuell das Auslesen und Zusammenstellen aller Daten erfolgen da die bisherige Library unbrauchbar geworden war. Eine eher “schwüle” Situation, von DRY also keine Spur. Eine neue Library musste her!

In classic ASP hatten wir in jedem Web die jeweilige Datenbank in der Variablen “db” initialisiert. Da die Tabellennamen und deren Struktur gleich sind konnten wir in der Library mit einfachen SQL-Anweisungen die Daten abrufen. Natürlich könnte man es ähnlich auch jetzt in .NET machen, andererseits bieten O/R-Mapper wie Linq2Sql nicht zu Unterschätzende Vorteile, nicht zuletzt Intellisense, Typsicherheit und Syntaxkontrolle bereits zum Zeitpunkt des Kompilierens. Doch auch wenn die für unsere Anwendungszwecke benötigten Tabellennamen und -spalten unter den Webs identisch sind so werden doch immer mal individuelle Anpassungen vorgenommen. Im Falle von Linq2Sql bedeutet das, dass jedes Web seine eigene DBML-Datei erhält und wir keine globale für alle Webs verwenden. Doch wie dann eine global verwendbare Bibliothek erstellen? Die Antwort waren für uns die oft unterschätzten Interfaces kombiniert mit Typed Parametern. Mehr...

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