Jun

…weil man nicht nur in Amerika gerne mal ein Bierchen trinkt

Posted in Auf dem Prüfstand, Programme und Werkzeuge By Gordon Breuer 1 Comments Tagged Under : , ,


Von der peinlichen (oder vielleicht doch absichtlichen?) Panne des Apple-Mitarbeiters, der sein (Prototyp)-Handy in einem Biergarten vergessen hat, haben sicher schon alle gehört. Ob es für die elektronischen Geräte auf der Basis von Kernobst ebenfalls eine Lösung – wie die im Folgenden vorgestellte – gibt, weiß ich leider nicht. Zumindestens aber für Geräte auf Basis von Symbian, Windows Mobile und Android gibt es eventuell Abhilfe.

(c) photocase.com Wie uns der bereits erwähnte Fall des im Biergarten vergessenen Handys / Smartphones verdeutlicht kann es auch gewissenhaften Menschen immer mal passieren, dass man seinen elektronischen Begleiter verliert. Aber es muss gar nicht die eigene Schusseligkeit sein: Es gibt auch Menschen mit sagen wir mal weniger tugendhaften Absichten, welche ohne das Einverständnis des Eigentümers den Gegenstand in Besitz nehmen wollen (für alle, deren Gehirn bereits vuvuzelageschädigt ist: gemeint sind Diebe). Im ersten Fall genügt manchmal ein einfacher Anruf an sich selbst und das Hoffen auf einen ehrlichen Finder, der das Gerät gerne wieder zurückgibt. Im zweiten Fall wird das schon schwieriger: Der “Finder” wird nicht nur nicht das Gespräch annehmen sondern vermutlich durch Wechsel der SIM-Karte das Handy unerreichbar machen.

Die beste Methode ist hier sicherlich, die IMEI (eine weltweit eindeutige, 15-stellige Seriennummer) an den eigenen Provider und an die Polizei im Rahmen einer Diebstahlanzeige weiterzugeben (zu ermitteln über den GSM-Code *#06#). Sobald jemand versucht das Handy in Betrieb zu nehmen kann dieses so (zumindest ungefähr) geortet und – theoretisch – für alle SIM-Karten im EIR gesperrt werden. Der Nachteil: Eventuell private Daten sind weiterhin auf dem Handy zugänglich und dem Datenmissbrauch ist Tür und Tor geöffnet. Auch für den Fall, dass man das Handy nur verloren oder verlegt hat ist eine solche Meldung eher ungeeignet.

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Sep

Bildkomprimierung bei mobilen Datentarifen

Posted in Development, English posts, Programme und Werkzeuge By Gordon Breuer 0 Comments Tagged Under : , , , , , , , , ,


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aboutpixel.de / Chillin' phone © Stachurski Michael Seit einiger Zeit bin ich vollständig auf einen Datentarif von Vodafone umgestiegen um auch zu Hause ins Internet zu gehen. Die 10GB Traffic im Monat reichen normalerweise aus und wenn ich doch mal drüber komme muss ich mich halt ein paar Tage mit GPRS abfinden. Dafür muss ich aber auch unterwegs nicht auf E-Mail und Internet verzichten.

Das einzige das mich bisher enorm gestört hat war die automatische Komprimierung von Bildern beim Betrachten “normaler” Webseiten. Vodafone hat, wie alle anderen deutschen Provider auch, einen Proxy der Firma ByteMobile transparent dazwischen geschaltet über den automatisch alle Anfragen gesendet werden. Wenn der Datenstream ausgelesen werden kann (also nicht bei https oder VPN-Verbindungen) werden alle enthaltenen Bilder verlustbehaftet komprimiert um so die zu übertragene Datenmenge zu reduzieren. Ein kleines Javascript soll im Hintergrund dann die Tastenkombination Strg+F5 abfangen und daraufhin die Originalbilder nachladen. Das hat bei mir allerdings nicht funktioniert. Auch der HighPerformance Client, den Vodafone separat zum Download anbietet, wollte bei mir einfach nicht starten.

Schließlich ging mir jetzt am Wochenende die Geduld aus und ich habe mir ein kleines Programm geschrieben, dass einen Befehl zum Abschalten der Bildkomprimierung an den ByteMobile-Proxy sendet. Das Programm muss dafür nicht ständig im Hintergrund laufen sondern wird einfach einmal nach dem Herstellen einer Verbindung gestartet. Ich habe es mir hierfür als externes Programm in den Vodafone Mobile Connect eingetragen. Die eigentliche Ausführung dauert nur einen kurzen Moment, abhängig von der Geschwindigkeit in der der Proxy antwortet.

Getestet habe ich es wie gesagt selber mit Vodafone in Deutschland, vermutlich funktioniert es aber auch mit allen anderen Providern die den ByteMobile-Proxy einsetzen.

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