Aug

Pimp my IDE: Plug-Ins für Visual Studio 2010 die man kennen sollte

Posted in Development, Auf dem Prüfstand, Programme und Werkzeuge By Gordon Breuer 0 Comments Tagged Under : , ,


aboutpixel.de - Wendeplatten © chatwiselViele Entwickler verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit dem Lesen, Verstehen und (Um-)Schreiben von Code innerhalb der IDE ihrer Wahl – Im Falle der .NET-Entwickler zumeist Microsoft Visual Studio. Leider gelten fast alle folgenden Empfehlungen nicht für die Nutzer der kostenfreien Express-Version, da diese keine Plug-Ins von Fremdherstellern unterstützt. Alle anderen sind aber eingeladen weiter zu lesen mit welchen ausgesuchten Helfern ich mir die Arbeit täglich aufs neue erleichtere.

Einige Erweiterungen wird man hier vergeblich suchen, darunter auch den bekanntesten Vertreter aus dem Hause Jetbrains. Nicht, dass ich ReSharper nicht schon selbst benutzt hätte und seine Funktionen den Entwickleralltag stark vereinfachen können. Jedoch soll meine Auflistung hier nur kostenfreie Plug-Ins aufzählen.

aboutpixel.de - Für nen Apfel und nen Ei © Marcel WöhrmannWenn man beispielsweise die Microsoft Gallerie der Visual Studio Plug-Ins durchgeht findet man hunderte von kostenlosen Helfern. Einige sind völlig unbrauchbar, manche fehlerhaft und hinter einigen verstecken sich in Wahrheit Trial-Versionen von oft teuren Vollprodukten. Doch es gibt auch einige besondere Schätze die sich zu finden lohnen. Ich habe mich auf die langwierige Suche nach der Nadel im Nadelhaufen gemacht und hier ist schließlich meine reiche Ausbeute! Mehr...

Jun

…weil man nicht nur in Amerika gerne mal ein Bierchen trinkt

Posted in Auf dem Prüfstand, Programme und Werkzeuge By Gordon Breuer 1 Comments Tagged Under : , ,


Von der peinlichen (oder vielleicht doch absichtlichen?) Panne des Apple-Mitarbeiters, der sein (Prototyp)-Handy in einem Biergarten vergessen hat, haben sicher schon alle gehört. Ob es für die elektronischen Geräte auf der Basis von Kernobst ebenfalls eine Lösung – wie die im Folgenden vorgestellte – gibt, weiß ich leider nicht. Zumindestens aber für Geräte auf Basis von Symbian, Windows Mobile und Android gibt es eventuell Abhilfe.

(c) photocase.com Wie uns der bereits erwähnte Fall des im Biergarten vergessenen Handys / Smartphones verdeutlicht kann es auch gewissenhaften Menschen immer mal passieren, dass man seinen elektronischen Begleiter verliert. Aber es muss gar nicht die eigene Schusseligkeit sein: Es gibt auch Menschen mit sagen wir mal weniger tugendhaften Absichten, welche ohne das Einverständnis des Eigentümers den Gegenstand in Besitz nehmen wollen (für alle, deren Gehirn bereits vuvuzelageschädigt ist: gemeint sind Diebe). Im ersten Fall genügt manchmal ein einfacher Anruf an sich selbst und das Hoffen auf einen ehrlichen Finder, der das Gerät gerne wieder zurückgibt. Im zweiten Fall wird das schon schwieriger: Der “Finder” wird nicht nur nicht das Gespräch annehmen sondern vermutlich durch Wechsel der SIM-Karte das Handy unerreichbar machen.

Die beste Methode ist hier sicherlich, die IMEI (eine weltweit eindeutige, 15-stellige Seriennummer) an den eigenen Provider und an die Polizei im Rahmen einer Diebstahlanzeige weiterzugeben (zu ermitteln über den GSM-Code *#06#). Sobald jemand versucht das Handy in Betrieb zu nehmen kann dieses so (zumindest ungefähr) geortet und – theoretisch – für alle SIM-Karten im EIR gesperrt werden. Der Nachteil: Eventuell private Daten sind weiterhin auf dem Handy zugänglich und dem Datenmissbrauch ist Tür und Tor geöffnet. Auch für den Fall, dass man das Handy nur verloren oder verlegt hat ist eine solche Meldung eher ungeeignet.

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Dez

Der leidenschaftliche Programmierer: Eine Rezension

Posted in Auf dem Prüfstand, Development By Gordon Breuer 2 Comments Tagged Under : , , ,


Ich glaube, dass jeder in seinem Inneren über einzigartige Fähigkeiten verfügt. Doch er muss etwas finden, das ihm wirklich am herzen liegt, um diese Fähigkeiten zu entfalten. Sie können nicht bemerkenswert sein, wenn Sie Ihre Umgebung, Ihre Werkzeuge und Ihren Arbeitsbereich nicht lieben.

Mit diesen einleitenden Worten fängt das Buch “Der leidenschaftliche Programmierer” an und legt damit den roten Faden zu Grunde, der sich durch das ganze Buch zieht.

Der leidenschaftliche ProgrammiererWer kennt in der .NET-Welt nicht Namen wie Scott Guthrie, Scott Hanselman, Phil Haack, Rob Conery und wie sie alle heißen? Sie alle sind Entwickler, die nicht nur ihr Handwerk ausserordentlich gut beherrschen, sondern auch “bemerkenswerte” Arbeit leisten – im eigentlichen Wortsinn. Chad Fowler zeigt dem Leser in seinem Werk, wie man sich selbst nicht nur das Ziel setzt, bemerkenswerte Arbeiten zu leisten, sondern wir man dieses Ziel auch Schritt für Schritt in die Tat umsetzt.

Sein Buch ist in 54 Kapitel unterteilt. Viele davon haben am Ende eine oder mehrere Aufgabenstellungen, um das behandelte Thema zu verinnerlichen und umzusetzen. Wer das Buch allerdings “am Stück” durchliest wird diese Aufgaben wohl nicht oder zumindest nicht unmittelbar durchführen. Hier ist meine Empfehlung, das Buch einmal komplett zu lesen und anschließend noch mal die einzelnen Kapitel zu überfliegen und jeweils im Anschluß die Umsetzung zu beginnen. Mehr...

Aug

dotNET-Mythen auf der Spur: „Das gefräßige Framework“

Posted in Auf dem Prüfstand, Development By Gordon Breuer 9 Comments Tagged Under : , , , , , , , , ,


Adam Savage und Jamie Hyneman gehen seit 2003 den unterschiedlichsten Mythen auf die Spur in ihrer in Californien beheimateten Serie „Mythbusters“. Ich oute mich an dieser Stelle als großer Fan der Sendung, die bei uns in Deutschland im Moment Sonntags um 17:00 Uhr auf RTL2 ausgestrahlt wird (bzw. auch auf dem Discovery Channel). Auch in der Welt des .NET-Frameworks stößt man als Entwickler immer wieder auf verschiedene Mythen und Fragestellungen. Einige davon stammen noch aus der Anfangszeit, als gerade die Version 1.0/1.1 herauskam, und halten sich noch bis heute beharrlich. Und genau diesen Mythen will ich auf die Spur kommen und dann auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Dabei wird es sicher nicht zu ansehnlichen Explosionen wie bei Adam und Jamie kommen, aber auch bei mir darf man sich auf das eine oder andere überraschende Ergebnis freuen – natürlich immer am Ende mit der Frage, ob der Mythos bestätigt, plausibel oder zerstört ist; ganz wie beim großen Vorbild.

Ich habe für meine Tests mir meine eigenen Mythbuster-Werkzeuge zusammengesucht: Visual Studio 2008 als IDE, SmartInspect für das Debugen und Protokollieren, dotTrace für zeitkritische Auswertungen, Reflector für den Blick unter die Oberfläche und Virtual PC 2007 für das Aufsetzen diverser Testsysteme. Je nach Problemstellung kommen noch weitere Tools hinzu, die ich dann jeweils erwähnen werde. Immer mit dabei: Die MSDN, Microsofts Live-Suche und natürlich Google.

Wer einen eigenen „Mythos“ über das .NET-Framework kennt kann mir gerne eine E-Mail schreiben an blog@gordon-breuer.de – ich freue mich über jeden Themenvorschlag. Das ganze hat natürlich auch für mich einen gewissen Lerneffekt, den ich so auf eine (hoffentlich) unterhaltsame Weise teilen kann. Wer seine Hilfe beim Ausprobieren anbieten möchte darf sich natürlich ebenfalls melden. Bisher sind – neben dem heutigen – noch folgende Themen geplant: Geschwindigkeit des Frameworks, Garbage-Collection, Plattformunabhängigkeit und das Reverse-Engineering des IL-Codes.

Jetzt aber genug des Vorspiels, kommen wir zum ersten Mythos! Mehr...

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