Von der peinlichen (oder vielleicht doch absichtlichen?) Panne des Apple-Mitarbeiters, der sein (Prototyp)-Handy in einem Biergarten vergessen hat, haben sicher schon alle gehört. Ob es für die elektronischen Geräte auf der Basis von Kernobst ebenfalls eine Lösung – wie die im Folgenden vorgestellte – gibt, weiß ich leider nicht. Zumindestens aber für Geräte auf Basis von Symbian, Windows Mobile und Android gibt es eventuell Abhilfe.
Wie uns der bereits erwähnte Fall des im Biergarten vergessenen Handys / Smartphones verdeutlicht kann es auch gewissenhaften Menschen immer mal passieren, dass man seinen elektronischen Begleiter verliert. Aber es muss gar nicht die eigene Schusseligkeit sein: Es gibt auch Menschen mit sagen wir mal weniger tugendhaften Absichten, welche ohne das Einverständnis des Eigentümers den Gegenstand in Besitz nehmen wollen (für alle, deren Gehirn bereits vuvuzelageschädigt ist: gemeint sind Diebe). Im ersten Fall genügt manchmal ein einfacher Anruf an sich selbst und das Hoffen auf einen ehrlichen Finder, der das Gerät gerne wieder zurückgibt. Im zweiten Fall wird das schon schwieriger: Der “Finder” wird nicht nur nicht das Gespräch annehmen sondern vermutlich durch Wechsel der SIM-Karte das Handy unerreichbar machen.
Die beste Methode ist hier sicherlich, die IMEI (eine weltweit eindeutige, 15-stellige Seriennummer) an den eigenen Provider und an die Polizei im Rahmen einer Diebstahlanzeige weiterzugeben (zu ermitteln über den GSM-Code *#06#). Sobald jemand versucht das Handy in Betrieb zu nehmen kann dieses so (zumindest ungefähr) geortet und – theoretisch – für alle SIM-Karten im EIR gesperrt werden. Der Nachteil: Eventuell private Daten sind weiterhin auf dem Handy zugänglich und dem Datenmissbrauch ist Tür und Tor geöffnet. Auch für den Fall, dass man das Handy nur verloren oder verlegt hat ist eine solche Meldung eher ungeeignet.
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