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“Hard Links” unter Windows XP und Vista

20 Oct 2008 . Unknown . Comments

Die *nix-Benutzer haben mit dem Befehl “ln” schon lange die Möglichkeit “harte” und “symbolische” Links auf Dateien oder Verzeichniseinträge zu erstellen. Was dagegen nicht jeder weiß: Diese Möglichkeit gibt es unter Windows bei Verwendung des NTFS-Dateisystems ebenfalls.

Unter Windows XP gibt es dazu das Zusatztool “linkd.exe” aus dem Windows 2003 Resource Kit und unter Vista wird das Tool “mklink” schon mitgeliefert. Ich habe mich früher immer gefragt wozu das gut sein soll da es im Grunde verwirrend ist: Ich erwarte Ordner XY in einem bestimmten Verzeichnis, aber in Wirklichkeit zeigt dieser wo ganz anders hin. Auch kommen einige ältere (und manch neuere) Programme mit diesen Verlinkungen gar nicht klar.

Als ich vor einigen Monaten aber einen neuen Windows-Server eingerichtet habe ist mir diese Methode wieder eingefallen wegen folgender Problemstellung: Eine Partition war für Logfiles vorgesehen aber nicht jedes Programm ließ sich dazu überreden ein Log-Verzeichnis manuell einzugeben sondern verwendete stur sein eigenes. Hier spielen die harten Links ihre Stärken aus. Auch für temporäre Verzeichnisse lässt sich diese Technik gut nutzen, wie Scott Hanselman in einem aktuellen Blogposting demonstriert.

Hier also die Befehle zum Einrichten eines solchen symbolischen Links:

Windows XP linkd.exe "C:Neues Verzeichnis" "D:PfadReales Verzeichnis"

Windows Vista  mklink /d "D:PfadReales Verzeichnis" "C:Neues Verzeichnis"

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