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WP-Tipp Nr.046 – Rufumleitungen - Der gewünschte Gesprächspartner ist vorübergehend nicht zu erreichen!

08 Nov 2011 . Unknown . Comments #Mobile #Tipps-Tricks #German

Windows Phone Tipp des Tages: Telefon

Dank Smartphone ist man heutzutage eigentlich immer und überall erreichbar. Doch das hat auch Nachteile, beispielsweise dass man immer und überall erreichbar ist. Zwinkerndes Smiley

Ende der 80er waren sie in vielen Haushalten hochmodern: Die Anrufbeantworter! Früher noch mit einem oder mehreren Tonbändern, später dann digital und heutzutage meistens in Form einer Voice-Mailbox direkt beim Telefonanbieter. Auch Mobiltelefone haben in der Regel eine Mobilbox durch den Anbieter, oft auch einfach als Mailbox bezeichnet. Diese kann, sofern sie aktiviert ist, Anrufe mit einer Standardnachricht oder mit einer selbstaufgesprochenen Nachricht entgegennehmen.

Windows Phone - Einstellungen - TelefonLeider bietet das Windows Phone nur eine sehr eingeschränkte Möglichkeit um Anrufer auf die Mailbox umzuleiten: Entweder immer oder gar nicht. Hierzu geht man in die EinstellungenTelefon und hinterlegt die gewünschte Rufnummer bei aktivierter Rufumleitung (bsp. die Kurzwahl für die Mailbox). In der Regel bieten die Netzbetreiber jedoch eine viel feinere Auswahl an: Nur wenn der Anschluss besetzt ist, wenn man nach einer gewissen Zeit nicht das Gespräch annimmt, wenn der gewählte Anschluss keinen Empfang hat oder halt immer oder gar nicht. Das bedeutet aber nicht, dass man beim Windows Phone jetzt auf diese Möglichkeiten verzichten muss.

Es gibt einheitliche Tastencodes, die in jedem GSM-Netz funktionieren. Mit ihnen kann man unter anderem auch die “bedingte Rufumleitung”, also eine Umleitung in speziellen Fällen wie bsp. “besetzt” oder “nicht erreichbar”, konfigurieren. Um diese Codes einzugeben, öffnet man auf dem Windows Phone die Wähltastatur und gibt dann eine der folgenden Zeichenfolgen ein:

Umleitung bei Besetzt

  • Einschalten: **67*Rufnummer#
  • Ausschalten: ##67#
  • Status abfragen: *#67#

Umleitung wenn nicht erreichbar / kein Empfang

  • Einschalten: **62*Rufnummer#
  • Ausschalten: ##62#
  • Status abfragen: *#62#

Umleitung nach einer gewissen Sekundenzahl

  • Einschalten: **61*Rufnummer**Sekunden#
  • Ausschalten: ##61#
  • Status abfragen: *#61#

Die Sekunden dürfen die folgenden Werte annehmen: 5, 10, 15, 20, 25, 30
Einige Netzbetreiber ignorieren die Sekunden auch und verwenden immer den Wert “20”.

Alle oben genannten Umleitungen auf einmal

  • Einschalten: **004*Rufnummer**Sekunden#
  • Ausschalten: ##004#
  • Status abfragen: *#004#

Alle Anrufe umleiten

  • Einschalten: **21*Rufnummer#
  • Ausschalten: ##21#
  • Status abfragen: *#21#

Das Umleiten aller Anrufe (“absolute Rufumleitung”) mittels GSM-Code ist hier nur der Vollständigkeithalber mit aufgeführt. Diese Einstellung entspricht  der bereits angesprochenen Option in den Telefon-Einstellungen wie oben im Screenshot. Man kann mit dem GSM-Code “##002#” auch alle Rufumleitungen, egal ob bedingt oder absolut, gleichzeitig deaktivieren.

Besonderheiten

Die genannten GSM-Codes sind zwar unabhängig vom Handymodell, nicht jeder Netzbetreiber unterstützt diese Codes jedoch in allen Verträgen. Vor allem die Nutzer von Prepaidkarten sind hier oft erheblich eingeschränkt. So sind die Rufumleitungen im E-Plus Netz für Prepaidkunden beispielsweise fest voreingestellt und lassen sich auch nicht deaktivieren. Ob und welche Rufumleitungen vom Netzbetreiber im jeweiligen Vertrag unterstützt werden, lässt sich am einfachsten bei der jeweiligen Hotline erfragen.

Welche Rufnummer geht auf die Mailbox?

Die Rufnummer, die beim Einrichten der Rufumleitung mit angegeben werden muss, kann beliebig gewählt werden. Man sollte jedoch daran denken, dass die normalen Gebühren hierfür fällig werden. Lediglich die Umleitung auf die eigene Mailbox ist in der Regel bei allen Anbietern kostenfrei. Diese Rufnummer setzt sich aus der Vorwahl, der Mailbox-Nummer und der eigentlichen Telefonnummer zusammen. Die Mailbox-Nummer ist nicht direkt vom aktuellen Netzbetreiber abhängig, sondern von der Vorwahl! Sollte jemand also beispielsweise seine Vodafone-Handynummer beim Wechsel zu E-Plus mitgenommen haben, so verwendet man weiterhin die Mailbox-Nummer der Vodafone-Vorwahl und nicht die von E-Plus. Im folgenden eine Liste mit den jeweiligen Vorwahlen und den dazugehörigen Mailboxnummern:

01511, 01512, 01514, 01515, 0160, 0170, 0171, 0175 13
01520, 01522, 01525, 0162, 0172, 0173, 0174 50
01570, 01575, 01577, 01578, 0163, 0177, 0178 99
0159, 0176, 0179 33

Lautet die Handynummer also beispielsweise 0162-1234567, dann lautet die dazugehörige Nummer zur Umleitung auf die Mailbox: 0162-50-1234567

Questions/Suggestions
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